So erkennen Sie gefälschte E-Mails (Phishing-Mails)
Um Phishing-Mails zu erkennen, sollten Sie besonders aufmerksam auf bestimmte Merkmale achten. Typische Hinweise sind unpersönliche Anreden, sprachliche Fehler, auffällige Dringlichkeit oder Drohungen, die Aufforderung zur Eingabe von persönlichen Daten, ungewöhnliche Absenderadressen sowie verdächtige Links oder Anhänge. Wenn Sie unsicher sind, klicken Sie weder auf Links noch auf Anhänge. Kontaktieren Sie im Zweifel das Unternehmen direkt über dessen offizielle Website oder über einen Ihnen bekannten Kommunikationsweg – nicht über die Angaben in der verdächtigen E-Mail.
Worauf Sie achten sollten:
Absenderadresse:
Prüfen Sie die E-Mail-Adresse genau, insbesondere den Teil nach dem „@“-Zeichen (die Domain).
Schon kleine Abweichungen sind verdächtig, zum Beispiel wenn aus „paypal.com“ plötzlich „paypai.com“ wird oder eine unbekannte Domain angehängt ist.
Inhalt und Sprache:
Achten Sie auf die Anrede: Oft verwenden Betrüger allgemeine Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“ statt einer persönlichen Anrede mit Ihrem Namen.
Ebenso auffällig sind Rechtschreib- und Grammatikfehler oder ein untypischer, unbeholfener Satzbau.
Dringlichkeit und Drohungen:
Seien Sie skeptisch, wenn die E-Mail großen Zeitdruck aufbaut. Häufig wird mit der Sperrung eines Kontos oder ähnlichen Konsequenzen gedroht, um sofortiges Handeln zu erzwingen.
Links und Anhänge:
Fahren Sie mit der Maus über Links (ohne sie anzuklicken), um die tatsächliche Zieladresse einzusehen und deren Echtheit zu überprüfen.
Öffnen Sie niemals unerwartete Anhänge. Diese können Schadsoftware enthalten – besonders gefährlich sind Dateien mit den Endungen .exe, .js, .lnk, .zip oder .scr.
Aufforderung zu persönlichen Daten:
Seriöse Unternehmen fordern Sie niemals per E-Mail zur Eingabe von Passwörtern, Zugangsdaten oder anderen vertraulichen Informationen auf.
Verhaltensregeln:
Vorsicht ist besser als Nachsicht: Wenn Ihnen eine E-Mail verdächtig vorkommt, vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl.
Prüfen Sie den Sachverhalt unabhängig: Öffnen Sie keine Links oder Anhänge, sondern rufen Sie die Website des Unternehmens direkt auf, indem Sie die Adresse manuell in den Browser eingeben.
Nutzen Sie alternative Kommunikationswege (z. B. einen Anruf), um die Echtheit zu klären – verwenden Sie dabei aber nicht die Kontaktdaten, die in der verdächtigen E-Mail angegeben sind.




